Coaching erobert neue Berufsbereiche

Neue Kunden und neue Formate: Coaching wird mehr und mehr zum zentralen Instrument in der Entwicklung von Fach- und Führungskräften. Der Trend zeigt, dass nicht nur große Unternehmen, sondern immer mehr mittelständische Unternehmen Coaching nachfragen – auch ein breiteres Spektrum an Branchen zeigt Interesse an der «Hilfe zur Selbsthilfe». Und: die angebotenen Formate werden vielfältiger und differenzierter.

Stressabbau, Perspektivwechsel, emotionale Entlastung, verbesserte Führungskompetenz, erhöhte Selbstreflexion – die vielfältigen positiven Effekte, die durch Coaching erreicht oder unterstützt werden können, werden in immer mehr Bereichen geschätzt.
Haben in der Vergangenheit vor allem große Unternehmen Coaching nachgefragt, suchen nun auch kleine und mittelgroße Betriebe verstärkt Unterstützung für Teams und Führungskräfte. Auch neue Branchenschwerpunkte bilden sich – insbesondere im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen.

Die meisten Auftraggeber von Coaches sind nach wie vor Unternehmen, aber der Anteil der Aufträge aus dem privaten Bereich steigt. Coaching wird mehr und mehr gesellschaftlich akzeptiert als eine hilfreiche Unterstützungsmöglichkeit in unterschiedlichen Lebenssituationen: zur Selbstreflexion, am Beginn neuer Lebensabschnitte, bei Umbrüchen und Krisen, bei der beruflichen Neuorientierung oder bei Karrierefragen.

Neben dem Coaching entwickeln sich auch andere Formate in der individuellen Personal- und Führungskräfteentwicklung, vor allem Mentoring, Cross-Mentoring und Supervision.
Während die Supervision den „Blick von außen“ mitbringt, mit Hilfe dessen das eigene berufliche Handeln reflektiert werden kann, gleicht das Mentoring im klassischen Sinne einer Art Patenschaft: Ein erfahrener Mentor oder eine Mentorin gibt Wissen und Erfahrungen an die oder den Mentee weiter. Im Unternehmenskontext sind es vor allem erfahrene Führungskräfte, die Berufseinsteiger*innen oder Nachwuchskräfte darin unterstützen, aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu meistern. Beim Cross-Mentoring bilden sich Teams von Mentoren und Mentees bewusst aus verschiedenen Unternehmen oder auch aus unterschiedlichen Branchen, um einen objektiveren Blick zu haben.